Sicher unterwegs: der passende Versicherungsschutz für Camper

Campingurlaub

Wer die Welt während seines Urlaubs gerne mit Camper, Zelt, Caravan oder Wohnmobil erobert, benötigt den passenden Versicherungsschutz. Was viele Camper nämlich oft vergessen: Neben dem für die Urlaubsreise verwendeten Fahrzeug muss auch das mitgeführte Hab und Gut sowie die medizinische Versorgung der Reisenden abgesichert sein.

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Versicherungsschutz für das Camping-Fahrzeug und seine Einrichtung

Urlaub auf dem Campingplatz und das Reisen mit dem Caravan oder Wohnmobil liegt aktuell voll im Trend. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auf diese Weise ein corona-konformer und gleichzeitig besonders individueller Urlaub möglich ist. Damit die Campingreise aber nicht nur flexibel und abwechslungsreich, sondern auch sicher möglich ist, müssen Camperinnen und Camper auf den passenden Versicherungsschutz achten.

Für all diejenigen, die selbst Halter eins Wohnmobils sind, ist der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung wohl am wichtigsten. Die Haftpflichtversicherung übernimmt nämlich Kosten für Schäden, die Dritten im Falle eines Unfalls entstehen. Die Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und darf schon allein aus diesem Grund nicht fehlen.

Nicht gesetzlich vorgeschrieben aber insbesondere für Wohnmobilhalter besonders sinnvoll ist eine Kaskoversicherung. Anders als die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt die Kaskoversicherung auch Schäden am eigenen Wohnmobil ab, die durch selbst verschuldete Unfälle, Naturgewalten, Wildunfällen oder durch Vandalismus entstehen.

Außerdem greift die Kaskoversicherung auch dann, wenn fest mit dem Wohnmobil verbaute Teile gestohlen werden. Vom Versicherungsschutz sind daher auch etwa Bordcomputer erfasst. Andere eventuell mitgeführte wertvolle Geräte, die nicht fest mit dem Wohnmobil verbaut sind, können durch eine spezielle Inhaltsversicherung geschützt werden.

Auch eine Unfall- und  Krankenversicherung für den Campingurlaub ist wichtig

Wer mit seinem Camper oder dem Zelt auf Campingplätzen im Ausland unterwegs ist, sollte an eine passende Auslandskranken- und Reise-Unfallversicherung denken. Schließlich kann gerade während eines aktiven Campingurlaubs einiges schiefgehen: Versehentlich barfuß auf eine Scherbe getreten oder beim Wandern oder einer Fahrradtour gestürzt – es gibt viele Beispiele für Freizeitunfälle, die sich rund um einen Campingurlaub ereignen können.

Wird wegen solcher oder ähnlicher Missgeschicke eine ärztliche Behandlung im Ausland erforderlich, übernimmt die deutsche Krankenversicherung innerhalb der EU oft nur einen Teil der anfallenden Kosten. Außerhalb der EU müssen die Behandlungskosten von Reisenden meist komplett selbst übernommen werden. Im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung kommen darum oft erhebliche Zusatzkosten zusammen, die im Vorfeld nur schwer zu überblicken sind.

Führt der Campingurlaub in ein anderes Land, ist es daher stets sinnvoll, zumindest eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Besonders aktive Urlauber können zusätzlich außerdem über eine Unfallversicherung für den Urlaub nachdenken.